Eigenbau







Kummer1 mi.Fi. genannt: Sherlock


Mein erster Eigenbau, und bestimmt nicht der letzte.
Das macht wirklich Spaß :-)
Ich mochte einfach nicht noch mehr von dem schönen straight grain wegschmirgeln, dadurch mag die Form etwas plump wirken. Aber sie liegt gut und voll in der Hand und wegen der großzügigen Holzdimensionierung raucht sie sich klasse.
Für die außerordentlich gute Holzqualität kann ich nichts (außer dankbar sein). Nur 5 kleine Spots (vor allem oben) im 1-mm-Bereich.




Kummer2 mi.Fi. genannt: Frodos-Mitnehm-Piepe (FMP)

Demnächst daher in d.a.f.t. zu lesen im thread "was raucht ihr gerade":
EMP in FMP :-)
Der Name ist natürlich in erster Linie eine Reminiszenz an "Lord of the Rings", denn so stelle ICH mir die Piepen der Hobbits vor: klein, knuffig, kampferprobt. Eben gut in die Tasche zu stecken, natürlich, dickwandig für Stabilität und guten Rauchgenuß.
Nur der Filter passt so recht gar nicht ;-)
Zur Piepe selbst: links und unten bunte bird-eyes, ansonsten gemischt von grain bis Olivenholz-Astloch-Optik alles dabei. Leider auch diverse kleine Spots, zum Glück keine richtigen Schlaglöcher. Sehr hand-schmeichelnd und mehr Füll-Volumen, als es den Anschein hat.




Kummer3 mi.Fi. genannt: The Cloak

Nach wie vor inspiriert vom "Herrn der Ringe" fiel mir, als ich das fertige Ergebnis betrachtete, dieser Name ein. Wie in einen (teilweise zerrissenen, aber jedenfalls kampferprobten) Umhang gehüllt ist die eigentliche Pfeife quasi eingewickelt. Das innere verhältnismäßig weiche Holz ist geschützt durch die harte Außenhaut...
Das war schon nicht mehr so einfach, ganz ohne gescheites Werkzeug.
Aber der Weihnachts-Wunschzettel wird es hoffentlich richten :-)



Kummer4 mi.Fi. genannt: Stan

Ulla sagt, die sieht irgendwie doof aus ;-)
Und damit hatte die Pfeife ihren Namen weg ...

Und was sagt der Schöpfer kritisch? Die Form ist cool, leider hat es mit der Symmetrie nicht so richtig geklappt - beschönigend gesagt, sieht man ihr die freehand sehr deutlich an.
Positiv: sehr leicht, angenehm in der Hand, gut rauchbar, zwingt wegen der (noch ausreichenden) Wandstärke zum Langsamrauchen.




Kummer5 mi.Fi. genannt: Al's Hammer


Nochmal was mit viel Holz und geschmirgelten Kanten. Erst hatte ich unten noch Borke stehen lassen, aber im Nachhinein gefiel mir damit der 'Schwung' nicht so recht - also weg damit! Recht massig, liegt diese Pfeife bislang mit Abstand am besten in der Hand. Zwischen den Zähnen: naja ...
Der Name stammt aus "Cider House Rules" von John Irving - für diejenigen in der Geschichte, die Alzheimer nicht so richtig aussprechen können.



Kummer6 mi.Fi. genannt: fishy

Der Kantel sah zunächst aus wie bei No. 2 - aber es ist doch etwas ganz anderes dabei heraus gekommen.
Handschmeichelnd, fisch-förmig, aber die Sorte Fisch, die man sich auch mit einer Schieber-Mütze in irgend einer schmuddeligen Ecke vorstellen kann (falls jemand versteht, was ich meine...)

Das hat Spaß gemacht! Wat nu?



Hier sind bescheidene Ergebnisse meiner ersten beiden Töpfer-Kurse
(nur die besten Sachen, was mache ich bloß mit den anderen?):









Man wird echt bescheiden (und kann die tollen Leistungen 'richtiger' Kunsthandwerker danach viel besser beurteilen).

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